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EM im Garten
Die Leistungen der Effektiven Mikroorganismen (EM) im Garten- und
Landbau:
- Sie fördern das Bodenleben;
- verbessern die Bodenbeschaffenheit in physikalischer, chemischer
und biologischer Hinsicht;
- stimulieren die Entwicklung des Wurzelsystems;
- unterdrücken bodeneigene Krankheiten und »Schädlinge«;
- steigern die Düngewirksamkeit von organischem Material;
- verbessern das Keimen, Blühen, Fruchten und Reifen der Pflanzen;
- erhöhen die Fähigkeit zur Fotosynthese der Pflanzen;
- gewährleisten bessere Keimfähigkeit und Kräftigung
der Pflanze;
- erhöhen die Lagerfähigkeit der Ernteprodukte.
- Ungünstige Umwelteinflüsse werden besser überwunden.
Als Resultat wachsen auch die oberirdischen Pflanzenteile optimaler.
Weitere Vorteile:
- Keine Wartezeit bis zur Ernte.
- EM ist durch seinen Trägerstoff Wasser leicht löslich.
- EM verdrängt auf Grund seiner Konkurrenzstärke ein breites
Spektrum pflanzenschädigender Pilzkrankheiten.
- Eine Gefahr durch Überdosierung ist nicht möglich,
- keine Belastung der Umwelt,
- keine Gefahr bei der Ausbringung,
- keine Nebenwirkungen,
- keine Toxizität für Mensch, Tier, Boden- und Wasserorganismen.

So stellt man eine gebrauchsfertige Mischung her, und zwar für
Garten
Gewächshaus
Frühbeet
Balkon und
Zimmerpflanzenpflege:
Aus EM-Farming™, der Urlösung also, wird EM-A hergestellt.
(Das »A« steht für aktiviert, da die Mikroorganismen
in dem EM-Farming™ sozusagen noch »schlafen«.) Das können
Sie als Anwender leicht selbst machen. Sie benötigen dazu noch eine
gute Zuckerrohrmelasse, gutes Leitungswasser und einen handelsüblichen
Kunststoffbehälter (kein Glas), am besten einen 10,0 Liter fassenden
Kanister oder ähnliches. Die Herstellung ist dann tatsächlich
nur noch ein »Kinderspiel«:
Rezept für EM-A
Beispiel für 10,0 Liter EM-A, die für etwa 200 Quadratmeter
Bodenfläche ausreichen:
Man gibt 200 Milliliter Zuckerrohrmelasse in einen 10,0 Liter Kunststoffbehälter.
Dann gießt man 1,0 Liter heißes Wasser dazu (ca. 60 bis 80 Grad
Celsius, nicht kochend), um die im Allgemeinen zähflüssige Zuckerrohrmelasse
aufzulösen. Nun rührt man diese Mischung einmal kräftig auf.
Dann gibt man 2,0 Liter kaltes Wasser dazu, um die Temperatur wieder etwas
zu senken. Anschließend gibt man 200 Milliliter EM-Farming™ dazu und
füllt den Kanister auf 10,0 Liter Inhalt mit kaltem bis handwarmem Wasser
auf. Den Kanister verschließt man wieder gut. Diese Mischung lässt
man sieben Tage bei mindestens Zimmertemperatur stehen. Im oft noch
kühlen Frühjahr als Lagerstätte gut geeignet ist ein noch aktiver
Heizungskeller oder eine warme Stube. Notfalls kann man den EM-Kanister auch
mit Decken oder anderen Materialien bedecken, damit das Gemisch auf Temperatur
kommt. Wenn sich nach etwa fünf bis sechs Tagen der Kunststoffkanister
leicht ausbeult, dreht man einfach den Verschluss kurz auf und lässt damit
das ungefährliche Kohlendioxidgas (CO2) heraus.
Es entsteht als Veratmungsgas bei der Fermentation im Kanister. Etwa ab dem
siebten Tag kann man das selbst hergestellte EM-A ausbringen.
EM-A
Das EM-A ist als Konzentrat anzusehen und ist ca. 14 Tage haltbar.
EM-A wird wiederum mit Leitungswasser als Trägerstoff vermischt
und dann an Boden und Pflanzen ausgebracht. Diese Gießflüssigkeit
ist je nach Verdünnungsgrad in etwa zwei bis drei Tagen zu verbrauchen.
Deshalb stellt man immer nur soviel EM-A her, wie man in den nächsten
Tagen auch wirklich benötigt.
Das EM-A wird gezielt eingesetzt als Beiz-, Gieß- und Spritzmittel.
Man kann damit die Böden aller Pflanzen verlebendigen und den oben
beschriebenen Prozess in Gang setzen. Alle Gemüsepflanzen, Heil-
und Gewürzkräuter, Stein-, Kern- und Beerenobst, Stauden, ein-
und zweijährige Blumen, Solitär- und Gruppengehölze, Zimmerpflanzen
sowie allen landwirtschaftlichen Kulturen werden sich mit Vitalität,
reichen Ernten und guter Lagerfähigkeit der Ernteprodukte für
diesen Fitmacher bedanken!
Wie oft und wie viel EM-A?
Behandlung der Anzucht-Erden bzw. Böden für die Jungpflanzenanzucht
A. Beizen
Dazu nimmt man das EM-A und verdünnt es im Verhältnis
1:1000 mit gutem Leitungswasser, z.B. 100 Milliliter EM-A plus 10,0 Liter
Wasser.
- Beizzeit (kleine Saaten, z.B. Möhren, Salat usw.) 20 bis 30
Minuten
- Beizzeit (mittlere Saaten, z.B. Schwarzwurzeln, Rote Bete usw.) 30
bis 60 Minuten
- Beizzeit (große Saaten, z.B. Kürbis, Zuckermais, Bohnen
bis zur Kartoffel) zwei bis drei Stunden.
Nach dem Beizvorgang kann ausgesät werden. Die übrig gebliebene
Beizflüssigkeit kann man beispielsweise noch zum Blumengießen
nehmen.
Vorteile des Beizens mit EM
- Die Keimung wird angeregt
- die Mikroflora wird vor Krankheiten geschützt
- die Pflanze kann sich gut entwickeln
Praktische Anwendung
- Man taucht einen Netzsack mit der Saat in der vorgeschriebenen Zeit
in die EM-A-Lösung ein oder
- besprüht das Saatgut, sodass es die vorgeschriebene Zeit immer
feucht ist;
- sät so feucht wie möglich aus.
Im Haus- und Kleingarten wird man von Hand säen; Gärtnerhöfe,
Gärtnereien, Kleinlandwirtschaften usw. werden eine Sämaschine
einsetzen. Hier sollte man das feuchte Saatgut leicht mit Steinmehl,
Korallenkalk oder Montmorillonit bestreuen (Mischmaschine, Zwangsmischer).
B. Bodenimpfung
Nachdem das Saatgut gekeimt ist, bzw. Jungpflanzen gepflanzt sind, werden
die Böden aller Pflanzen während der gesamten Wachstumsphase über
das Gießwasser ständig mit EM-A bis zur Ernte geimpft.
Gehölze können ebenfalls dauerbehandelt werden, da es auch
ihnen sehr gut bekommt und die Ernten bei Fruchtgehölzen eine ebenso
gute Qualität und Lagerfähigkeit aufweisen wie Gemüse
o.ä. Die Gebrauchsmenge an EM-A bei Gehölzen ermittelt
man, indem man die Fläche berechnet, die die Baum- bzw. Strauchkrone
beansprucht (Länge X Breite= qm). Den Boden an einzelnen bzw. wenigen
krautigen Pflanzen (Gemüse, Kräuter, Blumen usw.) begieße
man mit etwa 1/4 Liter (250 Milliliter) EM-A auf eine 10-Liter-Gießkanne
Wasser so lange bis der Boden um die Pflanze(n) herum mit Flüssigkeit gesättigt ist.
Dosierung: Bei sandigem, humusarmem Boden wird empfohlen 5,0
Liter EM-A auf eine Fläche von 100 Quadratmeter auszubringen,
bei »besseren«, d.h. humushaltigeren Böden reichen
etwa 3,0 Liter EM-A auf 100 Quadratmeter. Merke: Es ist nicht
entscheidend mit wie viel Wasser das EM-A zum Ausbringen verdünnt
wird, denn das Wasser ist letztendlich nur der Trägerstoff für
die möglichst gleichmäßige Verteilung des EM-A. Man
verdünnt das EM-A so, dass man ausreichend Ausbringflüssigkeit
für die zu behandelnde Bodenfläche hat. Nochmals: Diese
Bodenimpfung führt man möglichst mit jedem üblichen
Gießvorgang bis zur Ernte durch. Das gilt für alle Pflanzen.
Man nehme z.B. eine Gießkanne oder eine Rückenspritze, füllt
diese mit 1,0 Liter EM-A und 9,0 Liter Wasser auf. Bei dieser Verdünnung
muss man also für 100 Quadratmeter sandigem Boden fünfmal 10 Liter Gießflüssigkeit auf
die Fläche verteilt ausbringen. Um mehr Gießflüssigkeit zu
haben, verringert man einfach den EM-A-Anteil pro Gießkanne und
mischt sich entsprechend mehrere Gießkannen an.
Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage em-effektive-mikroorganismen.de

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